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      Internet of Things

      Die Digitalisierung wird durch Internet der Dinge weiter vorangetrieben und die Möglichkeiten sind unendlich. Für mehr Verständnis was IoT bedeutet und was es umfasst, bietet SIM4IOT eine kleine Übersicht – auch hinsichtlich M2M.

      Internet of Things (IoT)

      Was genau bedeutet IoT und was beinhaltet es? Welche Vor- und Nachteile hat das Internet der Dinge? Wie hat sich das Internet der Dinge entwickelt? Kann IoT Ihrem Unternehmen helfen?
      Auf dieser Seite geben wir Ihnen eine Einblick in die Thematik des Internet der Dinge.

      Was ist das Internet der Dinge?

      Das Internet der Dinge (engl. “Internet of things”, abk. IoT) beschreibt die Kommunikation von Gegenständen miteinander, sowie die Datenübertragung zu bestimmten Servern, im Internet. Mit dem Internet verbundene Gegenstände werden als “intelligent” oder “smart” bezeichnet. Aufgrund dieser Verbindung erhält jedes Gerät eine zugewiesen IP-Adresse im Netzwerk, wodurch die Identifizierung des Geräts vereinfacht wird. So kann jedes verbundene Gerät durch das Internet verwaltet werden. Intelligente Geräte, beispielsweise Maschinen in der Industrie, übertragen Daten bspw. über ihren technischen Status, sodass planmäßige Wartungen frühzeitig in den Produktionsprozess eingeplant oder Fehlermeldung rechtzeitig behoben werden können.

      Im Internet der Dinge wird die Kommunikation der intelligenten Geräte Machine-to-Machine (dt. “Maschine zu Maschine”, abk. M2M) genannt. Maschinen tauschen automatisch untereinander relevante Informationen aus, sodass der Produktionsprozess entsprechend abgestimmt ist. Mithilfe dieses Informationsaustauschs werden angepasste Reaktionen ausgeführt, damit der Produktionsprozess automatisiert abläuft.

      Geräte, die im Internet verbunden sind

      Vorteile und Potenziale

      Unternehmen können mit IoT ihre Potenziale ausschöpfen und die Produktion steigern. Mittels Echtzeit-Informationsaustausch bietet IoT eine neue Möglichkeit, Produktivität zu steigern, da unerwartete Ausfälle verringert, Materialien gezielt eingesetzt und somit der Produktionsablauf optimiert werden. Die Vorteile von IoT nehmen mit jeder weiteren verknüpften Maschine zu, denn mit einer umfangreichen Vernetzung des gesamten Prozess kann die Automatisierung mittels Künstlicher Intelligenz den Menschen weitreichend unterstützen.
      Dabei ist IoT in vielen Bereichen, Branchen und mit verschiedenen Geräte einsetzbar wie bspw. Smart Cities, Asset Tracking, eHealth und Smart Metering. Weitere Informationen findest du hier.

      Das Leistungsvermögen des IoT hat Grenzen, die Potenziale der Zukunft darstellen. Technischer Fortschritt strebt eine Verbesserung der Produkte, Produktion und zudem eine ressourcensparende und umweltschonende Herstellung an. Allerdings ist eine Weiterentwicklung aller Innovationen notwendig, um den aktuellen Anforderungen zu entsprechen. IoT verarbeitet sensible Daten eines Unternehmens und ist die Schnittstelle aller verbundenen Geräte im Unternehmen. Diese Schnittstelle wird zu einem Angriffspunkt, indem Kriminelle im Internet die Daten auslesen oder die Kontrolle der vernetzen Maschinen übernehmen.

      Geeignete Schutzmaßnahmen sind vorallem eine zuverlässige Kontrolle der Zugriffe mit Mehr-Faktoren-Authentifizierung, sowie eine verschlüsselte Übertragung der Daten. Vernetzte Maschinen müssen unter Schutz arbeiten, damit ein Angriff wirkungslos bleibt.

      Entwicklung

      Kevin Ashton führte 1999 den Begriff des “Internet of Things” ein und gilt seit dem als Erfinder des IoTs. Dabei wird Internet als die globale Vernetzung durch Computer angesehen und “Things” als Objekte, die zu den realen Gegenständen zählen wie Alltagsgegenstände.

      Eine einheitliche Definition ist nicht vorhanden, allerdings besteht die Gemeinsamkeit, dass Objekte Daten kreieren und über die Vernetzung miteinander kommunizieren. Als eine Art der Definition:

       

       

      Ein offenes und weitreichendes Netzwerk intelligenter Objekte, die die Fähigkeit haben, sowohl Informationen, Daten
      als auch Ressourcen automatisch zu verwalten, zu kommunizieren und auf Veränderungen der Umgebung zu reagieren.”

       

       

       

      1989 – die Vorstellung des Internets wurde durch Tim Berners-Lee für den Datenaustausch verschiedener Computer umgesetzt und schon 1991 war die erste Webseite im World Wide Web online.

      1997 – die drahtlose Konnektivität bietet nun Möglichkeiten für die M2M-Technologie. Unzählige Anwendungen von Verkaufsautomaten bis zur Telemedizin nutzen die analoge Konnektivität, bis 2010 die Digitalisierung einen Wandel hervorbringt.

      1999 – Einführung des Begriffs “Internet of Things” durch Kevin Ashton.

      2002 – Nutzung der Cloud Technologie, die ebenfalls verschiedene historische Entwicklungsstufen durchlaufen hat.

      2012 – Durchlauf unterschiedlicher Weiterentwicklung bis zur Vernetzung des Cloud Computing und des IoTs. Diese Zusammenarbeit der Technologien ermöglicht die Ausbreitung auf weitere Anwendungsgebiete und stärkt die vermehrte Nutzung im Privatgebrauch.

      2014 – Ausweitung des Privatgebrauchs zur Digitalisierung mit u. a. Smart Home Systemen. Zusätzlich neue Möglichkeiten der M2M-Nutzung im Industrie-Sektor, insbesondere im Hinblick auf die Industrie 4.0.

      Die Industrie 4.0 mit technischen Innovationen, Digitalisierung, intelligente und effiziente Produktherstellung und weltweite Vernetzung, soll die Zukunft der Wirtschaft werden. Die Entwicklung der Technologie verläuft rasant, sodass die Industrie sich mit den neuen technologischen Möglichkeiten verändern muss. Zielsetzung der Industrie 4.0 sind zum einen Effizienz, Nachhaltigkeit, Prozessoptimierung und Anpassung auf aktuelle Gegebenheiten. Zahlreiche Studien zeigen ein Wachstum für das IoT in den nächsten Jahren auf. Unternehmen steigern Ihre Produktivität, sparen Ressourcen ein und schreiten mit dem Wandel der Digitalisierung. Die Anwendungsgebiete von IoT oder speziell M2M-Kommunikation sind zahlreich, weitere Informationen finden Sie hier.

      Anwendungen

      Die Einsatzgebiete des IoTs sind zahlreich. SIM4IOT bietet eigene M2M-SIM-Karten zur Ausstattung von Produktionsanlagen, Überwachungs- und Sicherheitssystemen und verschiedenen Messgeräten. Die Anwendungsbereiche sind von Industrieanlagen zu Tracking Anwendungen von E-Roller bis zu Unterstützung der Automatisierung in der Logistik ebenso sehr vielfältig und bietet auch für Ihr Unternehmen die beste Lösung.

      Monitor, Fabrik, Industrieanlage im Internet verbunden

      Machine-to-Machine (M2M) ist bereits seit einiger Zeit im Telekommunikationssektor etabliert. Zu Beginn wurde unter M2M-Kommunikation eine einzelne Verbindung zweier Maschinen verstanden. Aufgrund der Expansion der Mobilfunk-Vernetzung können Daten schneller übertragen werden und ermöglicht somit eine weitreichende Vernetzung mehrer Maschinen.

      Industrieanlagen – mithilfe der automatisierten Datenübertragungen und des Informationsaustausches der Maschinen miteinander können Prozessabläufe optimiert werden. Wartungen werden frühzeitig angezeigt, Ressourcen gespart und Abläufe verbessert, sodass das Unternehmen eine effizientere Produktion hervorbringen kann.

      Mobile Tracking – Standortanzeige der umliegenden E-Scooter oder Ladestationen für Ihr Elektroauto werden mittels Mobile Tracking erzeugt. SIM4IOT M2M-SIM-Karten können Status und Standort an die entsprechende Plattform übermitteln und somit immer einen genauen Überblick beschaffen.

      Gesundheitswesen – mehr Sicherheit durch ständige Sensorüberwachung der Körperfunktionen, schnelle Handlung bei Auffälligkeiten und Kostenreduzierung durch Einführung von Telemedizin. Patienten werden sicher überwacht, Ärzte können in Notsituationen schneller eingreifen und technische Lösungen senken Gesamtkosten im Gesundheitssektor.

      Energieversorgung – die Vernetzung von Strom-, Wasser- und Wärmezähler bringt u. a. den Vorteil, dass Einsparungsmöglichkeiten des Energieverbrauchs sichtbar werden. Zudem können alle wichtigen Daten ausgewertet werden, um Ihr Unternehmen nachhaltiger zu gestalten.

      Logistik – Automatisierung im Logistikprozess ermöglicht die Verbesserung des Trackings, reduziert Routing-Fehler und erhöht die Geschwindigkeit des Gesamtablaufs. Tracking mit M2M unterstützt die Logistik mit zeitlich exakten Positionsdaten der Auslieferung und bietet eine ununterbrochene Überwachung, sodass gesonderte Faktoren wie Wärme- oder Kühlfunktionen immer unter Kontrolle sind.

      Smart City – Industrie 4.0 ist die neue Revolution, in der wir zurzeit stehen. Mit der Unterstützung von M2M-SIM-Karten werden digitale Konzepte in einer Stadt umgesetzt, sodass intelligente Ampelanlagen, automatische Kontrollen der Abfall-Entsorgungen und smarte Parksysteme die Lebensqualität steigern wird und Städte so zur Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit gelangen werden.

      Zukunft

      Unterschiedliche Studien zeigen, dass IoT sich weiter im Wachstum befindet. Immer mehr Unternehmen wenden sich der Thematik rund um Digitalisierung und IoT an. Verschiedene IoT-Prognose Trends zeigen, dass auch weiterhin Wachstum für IoT bis 2025 vorausgesagt wird.

      Damit diese vielversprechende Zukunft Realität wird, kontaktieren Sie uns. Gemeinsam entwickeln wir die bestmögliche Lösung entsprechend Ihren Anforderungen und begleiten Sie in die digitale Zukunft.

      Statistische Darstellung von IoT-Anwendungen in horizontalem Balkendiagram

      IDG Research Services (o. J.): Studie Internet of Things 2019/2020, in: TÜV Süd, [online].

      Industrie 4.0 soll neuartige Geschäftsmodelle hervorbringen, Produktions- und Herstellungsabläufe optimieren, branchenübergreifende Vernetzung ermöglichen und die Industrie in die Digitalisierung führen. 2011 entstand das gemeinschaftliche Projekt “Industrie 4.0” und prägt noch heute den Wandel der Digitalisierung. Aufgrund dessen ist IoT ein bedeutender Faktor, um diese Veränderung in den Unternehmen und der gesamten Industrie zu erreichen.

      Bis Ende 2020 wird prognostiziert, dass 25 Milliarden Geräte mit IoT vernetzt werden. Zum Vergleich, in 2015 waren es 4,9 Milliarden Geräte. Der Datenaustausch wird exponentiell ansteigen, damit das IoT Abläufe detaillierter verknüpfen kann, werden noch mehr Informationen ausgetauscht. Zusätzlich wird der Markt auch interessanter für den privaten Haushalt. Smart Homes, vernetzte Autos und intelligente Alltagsgegenstände werden verstärkt nachgefragt. IoT ist angekommen und bietet sehr viel Potenzial – auch für Ihr Unternehmen.

      Time for change handschriftlich geschrieben

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